Sugar vom Schondratal
Sugar-Baby
Sammy
Portrait
Fortsetzung
Barro
dies und das
Aktuelles
.....welchen Hund

Es dauerte etwa dann doch noch 25 Jahre, bis ich 1985 meinen ersten eigenen Hund bekam, “Barro von der Schildesche”, .....einen Hovawart. Eigentlich schlug mein Herz damals noch für einen Irish Setter, aber für meinen Mann - Jäger- kam ein Jagdhund nicht in Frage. Statt dessen konfrontierte er mich zunächst mit einem Handbuch von Hunderassen und der klaren Zielvorgabe, dass bei meiner damaligen beruflichen Situation ein Hund nur dann ins Haus käme, wenn ich wenigstens nur noch die halbe Zeit ausser Haus wäre. Also wurde meine Selbständigkeit geboren und das Handbuch nach langhaarigen, ursprünglichen Hunden durchforstet , bis mich eine Beschreibung dieser Rasse fesselte, von der ich nicht mehr loskam ( auszugsweise (1):

Herkunft: Deutschland- bereits im Mittelalter erwähnt als zuverlässiger Wächter und Verteidiger des Hofes (Hovawart= Hofwächter)

Typ:...kraftvoller, aber nicht plumper Gebrauchshund, hart und wetterfest, mit einer starken, klangvollen Stimme......kräftiger Kopf mit gewölbter, breiter Stirn, Behang locker anliegend, die Ohröffnung verdeckend, dreieckig, kräftig behaarte Rute bis unterhalb Sprunggelenk reichend. Schlichtes, leicht gewelltes, eher derbes Langhaar. Farben: schwarz, schwarz mit Brand (schwarzmarken), blond usw....

Wesen: klug, entschlossen, folgsam, seinem Herrn treu ergeben. Abrichtung und Ausbildung erst mit 3 oder 4 Jahren, da der Hovawart spätreif ist und ein relativ langes, unbeschwertes und verspieltes Junghundestadium braucht.

Verwendung: vorbildlicher Wachhund, sehr wetterfest; guter Läufer in unwegsamem Gelände

Herr Hansen von der damaligen Welpenvermittlung des “RZV” war in der Lage, mir die Vorzüge dieser Rasse so darzustellen, dass es für für mich keine andere Rasse gab: es kam nur ein Hovawart - Hund in Frage.

An den zukünftigen Welpenkäufer wurden klare Forderungen gestellt, die bis heute ihre Gültigkeit nicht verloren haben : Zeit haben, um dem Hund viel Bewegung an frischer Luft zu geben, Erziehung für die “menschliche” Gesellschaft und den Artgenossen,  Spielen und Lernen, der Veranlagung entsprechend (es gibt gute,neutrale Hundeschulen und Übungsplätze, die der “RZV” selbst unterhält) usw. , wobei ich die Reihenfolgen ohne Wertung sehe.

1)Gino Pugnetti “Handbuch der Hunderasse

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